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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan, v.a. Nord, bis Anfang August 2010
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Pressemitteilung + Weißrussland + Demokratie
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Grüne unterstützen Hungerstreikende in Weißrussland

Verfasst von Winfried Nachtwei am 10. Juni 2004(838 Aufrufe)
Anlässlich des seit sieben Tagen andauernden Hungerstreiks weißrussischer Parlamentsabgeordneter und Oppositioneller erklären Winfried Nachtwei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Beiratsmitglied der deutsch-belarussischen Gesellschaft und Mitglied der deutsch-belarussischen Parlamentariergruppe, und Christa Nickels, menschenrechtspolitische Sprecherin:
Wir sprechen unseren drei Kollegen im weißrussischen Parlament, die sich seit nunmehr einer Woche im Hungerstreik befinden, sowie den weiteren sechs außerparlamentarischen Oppositionellen, die sich ihnen angeschlossen haben, unsere Unterstützung und Solidarität aus. Ihre Forderung nach Änderungen des undemokratischen weißrussischen Wahlgesetzes ist ebenso berechtigt wie die Forderungen nach der Freilassung des ehemaligen weißrussischen Außenhandelsministers, Michail Marinitsch, der während der Kundgebungen am Tschernobyl-Jahrestag auf Grund von bisher unbewiesenen Vorwürfen verhaftet worden ist, und nach einem Verzicht des Staatspräsidenten Alexander Lukaschenko auf ein Verfassungsreferendum für eine dritte Präsidenten-Amtszeit.

Das Mittel des Hungerstreiks ist das radikalste friedliche Mittel des Protestes. Die Tatsache, dass Parlamentsabgeordnete zu diesem Mittel greifen, ist ein Ausdruck der Verzweifelung demokratischer Politiker angesichts des autoritären Regimes Lukaschenkos. Wir unterstützen unsere weißrussischen Kolleginnen und Kollegen sowie die Bürgerinnen und Bürger Weißrusslands bei allen gewaltlosen Initiativen, Demokratie und Freiheit in Weißrussland, einem Staat im Herzen Europas und an der Grenze zur Europäischen Union, zu verwirklichen.
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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.