Frieden     Sicherheit    Abrüstung
Logo

www.nachtwei.de

Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan, v.a. Nord, bis Anfang August 2010
Navigation Themen
Navigation Publ.-Typ
Publikationstyp
•  Pressemitteilung + (315)
•  Veranstaltungen (4)
•  Pressespiegel (19)
•  Bericht (101)
•  Artikel (54)
•  Aktuelle Stunde (2)
•  Antrag (56)
•  Presse-Link (106)
•  Interview (49)
•  Rede (104)
•  Große Anfrage (4)
•  Kleine Anfrage (31)
•  Fragestunde (1)
•  Tagebuch (44)
•  Offener Brief (18)
•  Persönliche Erklärung (6)
•  Veranstaltungstipp (6)
•  Vortrag (7)
•  Stellungnahme (60)
•  Weblink (14)
•  Aufruf (5)
•  Dokumentiert (35)

Pressemitteilung + Sicherheitspolitik und Bundeswehr
Blättern in : Alle > Publikationstyp > Pressemitteilung
Alle > Meine Themen > Sicherheitspolitik und Bundeswehr
Jede dieser Kategorien - All diesen Kategorien

Nachtwei: Bundeswehr zu Reformen bereit

Verfasst von Winfried Nachtwei am 09. März 2004(727 Aufrufe)
Zu dem heute vorgelegten Bericht des Wehrbeauftragten 2003 erklärt Winfried Nachtwei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sicherheitspolitischer Sprecher:

Der Jahresbericht des Wehrbeauftragten ist zugleich Stimmungsbarometer und Problemindikator. Insofern ist es erfreulich, dass im Jahre 2003 das zweithöchste Eingabenaufkommen überhaupt festzustellen war. Dies zeigt, wie lebendig die Bundeswehr im Inneren ist. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der anstehenden Reformen.

Die Debatte innerhalb der Bundeswehr zur Beteiligung am Irak-Krieg sowie zur Rechtmäßigkeit des Einsatzes von Bundeswehrsoldaten bei der Sicherung von militärisch genutzten US-Liegenschaften hat gezeigt, wie stark ausgeprägt das Rechtsbewusstsein in der Bundeswehr ist. Dies ist ein klarer Hinweis darauf, das die "Innere Führung" lebendig ist. Söldner würden sich hierüber keine Gedanken machen. Die Einsatzbegründung und -planung für Auslandseinsätze gibt laut Bericht Anlass für Kritik. Die Politik muss sich daher mehr Mühe geben, Aufträge klarer und nachvollziehbarer zu erklären.

Motivation und Nachwuchslage in der Bundeswehr sind nach wie vor gut. Der Bericht zeigt jedoch auf, dass die Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Soldatinnen und Soldaten immer größere Bedeutung gewinnen, und bemängelt zu Recht, dass bisher "keine konkreten Konsequenzen" daraus gezogen worden sind. Angebote von Teilzeitbeschäftigungen sind - dort wo sie die militärische Einsatzbereitschaft nicht beeinträchtigen - dringend erforderlich.

Die kritische Haltung des Wehrbeauftragten zu dem Vorschlag des Verteidigungsministers, auch Grundwehrdienstleistende zu Auslandseinsätzen heranzuziehen, teile ich ausdrücklich.

Der "Fall Günzel" hat die öffentliche Aufmerksamkeit im vergangenen November erneut auf die Frage nach rechtsextremistischen Tendenzen in der Bundeswehr gelenkt. Der Bericht konstatiert gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg (von 111 auf 135) der Zahl "besonderer Vorkommnisse mit Verdacht auf rechtsextremistischen oder fremdenfeindlichen Hintergrund" - allerdings auf sehr niedrigem Niveau. Die konsequente und schnelle Entlassung des Brigadegenerals Reinhard Günzel war eindeutiges und wichtiges Signal.

Außerordentlich zu begrüßen ist, dass die Integration von Frauen in Bundeswehr weiterhin positiv verläuft dafür spricht auch der erheblich gestiegene Frauenanteil in der Bundeswehr von 3,97% auf 4,71%."

Optionen:
Beitragsübersicht aufrufen
Archive aufrufen
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.