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Wie alte Bekannte tauschten sich die niederländische Krankenschwester Margaretha Saska und Winni Nachtwei, Bundestagsabgeordneter und sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen, auf der Wanderausstellung der "Ärzte ohne Grenzen" zum Thema Flüchtlinge aus - hier vor einem "Minenfeld" im Schatten der Lambertikirche: über Erfahrungen in Flüchtlingslagern, wo Nachtwei und seine Frau Angela mit dem Notärzte-Komitee vor Jahren gearbeitet hatten, über Begegnungen mit zahllosen Minenopfern. Jeden Monat fallen noch durchschnittlich 2000 Menschen diesen tückischen Waffen zum Opfer, von denen in 70 Ländern noch ca. 100 Millionen die Menschen in (Nach-)Kriegsgebieten gefährden. Nachtwei unterstützt seit Jahren konkrete Minenräumprojekte in Afghanistan sowie die politische Kampagne gegen Landminen. Noch im Frühjahr erreichte er in Verhandlungen mit dem Verteidigungsministerium, dass die Bundeswehr beschleunigt solche Antifahrzeugminen ausmustert und vernichtet, die Zivilpersonen gefährden können.
Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.
Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.
Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)
Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.
Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:
In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.