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Spendeninitiative für die Schaffung einer Evangelischen Pfarrstelle für Friedensarbeit

Veröffentlicht am Mi, 23 November 2005 17:59:31 (1766 Aufrufe)

Als langjähriger Unterstützer der Bürgerinitiative Freie Heide unterstützt Winfried Nachtwei die Spendeninitiative für die Schaffung einer Evangelischen Pfarrstelle für Friedensarbeit im Landkreis Ostprignitz- Ruppin. Im Folgenden der Spendenaufruf:

Spendeninitiative

15. November 2005

Evangelische Pfarrstelle für Friedensarbeit – Arbeitsschwerpunkt zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide

Spendenaufruf

In ihrem Engagement für die zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide ist es der Bürgerbewegung in über 13 Jahren gelungen, eine stetig wachsende Unterstützung zu erhalten und zu organisieren. Mittlerweile haben sich die drei Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin für die friedliche Nutzung der Heide ausgesprochen. Auch die Zahl der unterstützenden Vereine, Verbände, Vereinigungen, Parteien, Kirche, Politiker, bundesweit bekannten Persönlichkeiten ist beständig gestiegen. Dabei ist die Arbeit vor Ort  ehrenamtlich und in der Freizeit geleistet worden.
Sprecher der Bürgerinitiative FREIe HEIDe ist Pfarrer Benedikt Schirge. Er prägt die Arbeit maßgeblich mit und engagiert sich besonderst hinsichtlich der Koordinierung der Aufgaben in der BI  und ihrer konkreten Gestaltung sowie der Integration vieler Menschen, die dabei mitwirken möchten. Inzwischen ist deutlich geworden, dass diese Arbeit  auch in den nächsten Jahren unverzichtbar sein wird.
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat aber aus Finanznöten die Pfarrstelle Zühlen, die er bisher verwaltete, trotz starker Proteste der Gemeinden und der Region gestrichen. Jedoch möchte sie weiterhin dieses Engagement ermöglichen und hat deshalb die Voraussetzungen für eine Pfarrstelle für Friedensarbeit (mit Schwerpunkt Koordinierung und Gestaltung der Arbeit der BI) geschaffen.  Somit wird Pfarrer Schirge vorerst nicht woanders eingesetzt, sondern für zwei Jahre für diese Stelle freigestellt, allerdings mit einer freien Finanzierung. Das bedeutet, dass diese Tätigkeit nur durch Spenden gedeckt werden kann. Bis zum Jahresende werden die Kosten noch durch die Landeskirche getragen, ab dem 01.01.06 müssen wir diese Arbeit selbst finanzieren.
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin, der seit Anbeginn für die zivile Nutzung der Heide eintritt,hat ein Spendenkonto hierfür eingerichtet. Steuerlich absetzbare Spendenbescheinigungen für die Zuwendungen werden erteilt.
Eine ungewöhnliche Aufgabe erfordert neue Ideen und persönliches Engagement. Wir bitten Sie, wenn Sie (und andere – bitte weitergeben) dieses in dieser Arbeit völlig neue Vorhaben unterstützen möchten, um einen regelmäßigen oder einmaligen Betrag nach Ihrer Festlegung. Für unser gemeinsames Ziel einer freien Heide hoffen wir mit Ihrer Unterstützung auf eine kontinuierliche und stringente Arbeit.

Spendenkonto:
Kreisverwaltung Ostprignitz-Ruppin
Kt.-Nr. 173 000 54 50
BLZ 160 502 02
Sparkasse Ostprignitz-Ruppin
Haushaltsstelle VW 97200.211001

Brigitta Kühn
Steffen Jakuttek
Heinz-Joachim Lohmann
Dr. Wilhelm Schäkel

Helmut Arlt, Neuruppin;  Anke Bachmann, Neuruppin; Cornelia Behm, Stahnsdorf; Ute Behnicke, Fehrbellin; Carl-J. Butler, Binenwalde; Thomas Domres, Perleberg; Wolfgang Freese, Neuruppin; Wolfgang Gehrcke, Hoppenrade/Berlin; Christian Gilde, Dossow; Katrin Göring-Eckardt, Ingersleben; Jens-Peter Golde, Neuruppin;  Susanne Hoch, Rheinsberg; Kasimir Houben, Tarmow; Heinz Joachim Karau, Neuruppin; Ilona Kolar, Neuruppin; Traugott Kuhnt, Alt Ruppin; Dr. Ulrike Liedkte, Zepernick;  Dr. Bernd Lüdemann, Wittstock; Winni Nachtwei, Münster; Hermann Nehls, Berlin; Thomas Nord, Potsdam; Dr. Martina Panke, Flecken Zechlin/Zühlen; Dr. Bernd Pieper, Wuthenow; Gisela Polzin, Neuruppin; Steffen Reiche, Rehbrücke;  Manfred Richter, Rheinsberg; Dr. Kirsten und Uwe Tackmann, Tornow;  Otto Theel, Neuruppin; Evelyn Tomaske-Fellenberg, Neuruppin;  Roland Vogt, Stahnsdorf, Sylvia Voß, Potsdam



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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.