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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan, v.a. Nord, bis Anfang August 2010
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Hingehen statt Wegsehen

Verfasst von Winfried Nachtwei am 15. Februar 2006(1355 Aufrufe)
Gemeinsam mit den Münsteraner Bundestagsabgeordneten von CDU, SPD und FDP ruft Winfried Nachtwei zum Protest gegen den Neonazi-Aufmarsch am 18. Februar in Münster auf
Gemeinsam rufen die Bundestagsabgeordneten Daniel Bahr (FDP), Ruprecht Polenz (CDU), Christoph Strässer (SPD) und Winfried Nachtwei (Bündnis 90/Die Grünen) dazu auf, am Samstag Gesicht zu zeigen und eine der Initiativen gegen den Aufmarsch der Rechtsextremen zu unterstützen. „Münster hat keinen Platz für faschistisches Gedankengut und Neonazis. Münster wird zeigen, dass die rechten Demonstranten nicht erwünscht sind und seinem Ruf als Stadt des Friedens und der Toleranz gerecht werden. Wir rufen deshalb gemeinsam zum friedlichen Protest auf“, erklären die Münsteraner Abgeordneten. Ob bei einer Teilnahme an einer der Kund-gebungen gegen den Aufmarsch oder einfach durch das Herunterlassen der Rollläden – Protest ist auf vielfältige Weise möglich. Es hat sich ein breites gesellschaftliches Bündnis formiert, das Unterstützung verdient. „Aus rechtlicher Sicht kann der Aufmarsch nicht verboten werden. Aus politischer Sicht wollen wir jedoch ein Zei-chen setzen für Menschlichkeit und Vielfalt und gegen Intoleranz“, so die Abgeordneten. Sie sind sich sicher, dass der braune Spuk der Rechtsextremisten am Samstag schnell vorbeigeht und die friedlichen Kundgebungen und das kulturelle Rahmenprogramm in der Innenstadt dominieren werden.
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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.