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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan, v.a. Nord, bis Anfang August 2010
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Pressemitteilung + Ukraine + Demokratie
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Ukraine darf nicht Weißrussland werden

Verfasst von Winfried Nachtwei am 29. Oktober 2004(864 Aufrufe)
Anlässlich der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in der Ukraine erklären Winfried Nachtwei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Rainder Steenblock, europapolitischer Sprecher:
Wir sind tief besorgt über Menschenrechtsverstöße und Versuche der Wahlmanipulationen seitens der ukrainischen Staatsorgane im Vorfeld der am 31.10. stattfindenden Präsidentschaftswahlen in der Ukraine, die in fataler Weise an das autoritäre Regime des Nachbarlandes Weißrussland erinnern. Konkret verurteilen wir die gewaltsamen und diskriminierenden Angriffe des Geheimdienstes und anderer Polizeieinheiten gegen die Studentengruppierung „Pora“ und ihre Mitglieder ebenso wie die massiven Behinderungen und Einschüchterungsversuche gegenüber dem einzigen unabhängigen Fernsehkanals „Kanal 5“, dessen Mitarbeiter sich aus Protest seit dem 25.10. im Hungerstreik befinden. Darüber hinaus fehlt uns das Verständnis für das Verbot des Abhaltens der für heute geplanten Abschlusskundgebung des Präsidentschafts­kandidaten Wiktor Juschtschenko in der nordukrainischen Stadt Sumy. Es liegt in unserem politischen und ökonomischen gesamteuropäischen Interesse, eine demokratische politisch eigenständige und wirtschaftlich starke Ukraine als engen Partner und guten Nachbarn an unserer östlichen EU-Grenze zu haben. Das Beispiel Weißrusslands zeigt, was die Folge eines Ignorierens demokratischer Standards sein kann: Ein Regime, das Freiheit und Menschenrechte mit Füßen tritt und sein Land in die komplette außen- und handelspolitische Isolation führt. Wir schließen uns der gestrigen Entschließung des Europaparlaments an und fordern die ukrainischen Staatsorgane nachdrücklich auf, den andauernden Verstößen gegen ein demokratisches Wahlverfahren ein Ende zu machen. Den Wählerinnen und Wählern muss eine freie Wahl ermöglicht werden und es muss gewährleistet werden, dass die Kandidaten, die Mitglieder der Oppositionsparteien und die Zusammenschlüsse unabhängiger Medien nicht durch Beamte staatlicher Ebenen eingeschüchtert werden. Wir erwarten, dass die Ukraine den demokratischen Verpflichtungen, denen sie durch ihre Mitgliedschaft im Europarat und der OSZE unterliegt, nachkommt.
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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.