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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan, v.a. Nord, bis Anfang August 2010
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Afghanistan: Sicherheitslage im Norden darf nicht rutschen

Verfasst von Winfried Nachtwei am 17. April 2007(782 Aufrufe)
Anlässlich des gestrigen Selbstmordanschlages im nordafghanischen Kundus erklären Jürgen Trittin, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Winfried Nachtwei, sicherheitspolitischer Sprecher:

Unser Mitgefühl gehört den Angehörigen der getöteten und verletzten afghanischen Polizisten und der afghanischen Polizei. Wer Anschläge auf Polizisten während einer Übung verübt, will die eigenen Sicherheitsstrukturen zerstören und setzt bewusst auf Chaos. Das ist ein erneutes Beispiel für die Strategie der Taliban, die ihren Terror gezielt gegen die Zivilbevölkerung richten. Dieses Vorgehen ist menschenverachtend und muss entschieden bekämpft werden.

Der bislang schwerste Anschlag im Norden Afghanistans ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Lage auch im Norden Afghanistans sehr riskant ist. Ein weiteres Abrutschen der Sicherheitslage im Norden muss verhindert werden. Deshalb müssen die Mittel für die Ausbildung der Sicherheitskräfte vor Ort deutlich verstärkt und angehoben werden. Hierzu ist eine Vervielfachung der Anstrengungen der Bundesregierung und der EU gerade beim Aufbau der Polizei und des Justizwesens notwendig.

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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.