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Pressemitteilung + Mazedonien
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Grüne: Gebietsreform Garant für Stabilität in Mazedonien

Verfasst von Winfried Nachtwei am 05. November 2004(686 Aufrufe)
Zum bevorstehenden Referendum erklärt Winfried Nachtwei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sicherheitspolitischer Sprecher und Vorsitzender der Deutsch-südosteuropäischen Parlamentariergruppe:
Wir appellieren an die Bürgerinnen und Bürger der Republik Mazedoniens, sich beim bevorstehenden Referendum für die vorgesehene Neuaufteilung Mazedoniens und damit für die endgültige Umsetzung des Ohrider Rahmenabkommens von 2001 auszusprechen. Mazedonien hat in den vergangenen zwei Jahren deutliche Fortschritte auf dem Weg zu politischer Stabilität und der weiteren Annäherung an die Europäische Union gemacht. Diese Entwicklung ist dem mit internationaler Hilfe ausgehandelten Ohrider Rahmenabkommen zur Befriedung und Stabilisierung Mazedoniens zu verdanken, das vor dem Hintergrund der kriegsähnlichen Auseinandersetzungen des Jahres 2001 ausgehandelt worden war. Die Initiatoren des Referendums verfolgen das Ziel, einen wesentlichen Bestandteil dieses Abkommens, nämlich die Gemeindereform und die beabsichtigte Neuaufteilung und Dezentralisierung Mazedoniens zu verhindern. Diese Reform kann durch ihre Gewährung kommunaler Selbstverwaltung, Minderheitenschutz und Zweisprachigkeit zu weiterer Entspannung und Stabilisierung Mazedoniens entscheidend beitragen. Es liegt im Interesse aller Mazedonierinnen und Mazedonier auf ihrem Weg nach Europa, das Ohrider Abkommen vollständig zu implementieren.
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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.