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Pressemitteilung + Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Wehrpflicht- vs. Freiwilligenarmee
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SPD nimmt freiwilligen Wehrdienst nicht Ernst

Verfasst von Winfried Nachtwei am 24. Oktober 2007(858 Aufrufe)
Anlässlich der Ablehnung des grünen Antrages zur Förderung des freiwilligen Wehrdienstes im Verteidigungsausschuss erklärt, Winfried Nachtwei, sicherheits- und abrüstungspolitischer Sprecher:

Die SPD setzt sich im Bundestag nicht für den selbst propagierten freiwilligen Wehrdienst ein, will aber gleichzeitig auf ihrem Parteitag am kommenden Wochenende einen Antrag des Bundesvorstandes beschließen, der die Freiwilligkeit in der Bundeswehr stärken soll. In unserem Antrag fordern wir die Bundesregierung auf: bis zum Juni 2008 ein 'Konzept zur Förderung des Freiwilligen Wehrdienstes' vorzulegen. Ziel soll es sein, die Qualität der Nachwuchsgewinnung sicherzustellen und die Abhängigkeit von der Wehrpflicht zu reduzieren. Dabei sollten auch Modelle zur Förderung eines freiwilligen Kurzdienstes von Frauen und Männern geprüft werden. Die SPD will aber offensichtlich nichts unternehmen, um die Freiwilligkeit in der Bundeswehr zu stärken. Damit nimmt sie billigend in Kauf, dass mehr junge Männer als notwendig, zwangsweise eingezogen werden. Die Lasten des politischen Eiertanzes der SPD müssen die Wehrpflichtigen tragen.

Vor drei Jahren haben wir vorgeschlagen, die Wehrpflicht durch einen freiwilligen flexiblen Kurzdienstes für Männer und Frauen abzulösen. Damals wischte Verteidigungsminister Struck den Vorschlag vom Tisch. Das Konzept des freiwilligen Kurzdienstes liefert schlüssige und praktikable Antworten wie wir die Freiwilligkeit in der Bundeswehr stärken können. Damit muss sich die SPD jetzt ernsthaft auseinandersetzen. Die SPD kann sich nicht mehr mit dem scheinheiligen Verweis auf die Koalitionsvereinbarungen rausreden. Worten müssen endlich auch Taten folgen.

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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.