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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan, v.a. Nord, bis Anfang August 2010
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Pressemitteilung + Brasilien
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Deutsch-Brasilianisches Atomabkommen wird ersetzt

Verfasst von Winfried Nachtwei am 09. November 2004(721 Aufrufe)
Zur am Wochenende an die brasilianische Regierung übersandten Verbalnote bezüglich des Deutsch-Brasilianischen Atom-Abkommens erklären die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Winfried Nachtwei und Reinhard Loske, sowie Thilo Hoppe, entwicklungspolitischer Sprecher:
Der Einsatz der grünen Bundestagsfraktion hat sich gelohnt: Die Bundesregierung betrachtet das deutsch-brasilianische Atomabkommen von 1975 als nicht mehr zeitgemäß und wird es durch einen Energievertrag ersetzen, in dessen Zentrum die Erneuerbaren Energien, die Verbesserung der Energieeffizienz, die Energieeinsparung und die Emissionsminderungen stehen sollen. Wir bestärken die Bundesregierung darin, die wissenschaftlich-technische, entwicklungspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Brasilien in allen Bereichen der nichtatomaren Energieversorgung zu intensivieren und die brasilianische Regierung vor allem intensiv beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in den ländlichen Räumen und der Energieeinsparung, Energieeffizienz und Emissionsminderung in den Großstadtregionen zu unterstützen. Der dafür notwendige Wissenstransfer soll sowohl durch bilaterale Verträge als auch durch eine verstärkte Aktivität für den Aufbau einer internationalen Agentur für Erneuerbare Energien weiter forciert werden. In Anlehnung an die so genannten Hermes-Leitlinien sollte grundsätzlich keine staatliche Förderung oder Kreditabsicherung für die Ausfuhr von Komponenten gewährt werden, die dem Bau neuer Atomkraftwerke, der Umrüstung oder der Verlängerung des Betriebes von fertig gestellten Kernreaktoren dienen können.
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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.