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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan, v.a. Nord, bis Anfang August 2010
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Pressemitteilung + Sicherheitspolitik und Bundeswehr
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Aufklärung von Misshandlungsvorwürfen bei der Bundeswehr gefordert

Verfasst von Winfried Nachtwei am 22. November 2004(613 Aufrufe)
Zu den Vorwürfen gegen einen Hauptmann und 17 Unteroffiziere aus einer in Coesfeld stationierten Kompanie wegen Misshandlung und entwürdigender Behandlung von Untergebenen erklärt Winfried Nachtwei, verteidigungspolitischer Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender:
Wer durch menschenverachtende Ausbildungsmethoden Rekruten schikaniert und drangsaliert, tritt die Menschwürde mit Füßen und zerstört damit das Fundament unserer Rechtsordnung. Das gilt nach allen rechtlichen Vorgaben auch und gerade für die Bundeswehr. Misshandlungen oder deren Androhungen sind in einer an die Verfassung und die demokratische Grundordnung gebundenen Armee unter keinen Umständen hinnehmbar. Sollte sich bestätigen, dass mehr als 70 Rekruten in ihrer Grundausbildung in der Coesfelder Kaserne von ihren Ausbildern misshandelt worden sind, kann von individuellem Fehlverhalten keine Rede mehr sein. Dann müssen erhebliche personelle Konsequenzen gezogen werden. Besonders beunruhigend ist, dass zwar viele von den Vorfällen in ihrer Kompanie gewusst haben, aber offenbar erst später ein Vorgesetzter zufällig von den Vorfällen erfuhr. Sowohl die Anzahl der Ausbilder, gegen die die Misshandlungsvorwürfe erhoben werden, als auch die Anzahl der misshandelten Rekruten ist für eine Armee der Staatsbürger in Uniform ein Schlag ins Gesicht. Sie dürfen deshalb nicht verharmlost werden. Wir gehen davon aus, dass der Verteidigungsminister einen umfassenden Bericht vorlegt, in dem die Vorwürfe rasch und vorbehaltlos aufgeklärt und die Ursachen und Hintergründe für diese menschenverachtenden Ausbildungsmethoden lückenlos dargelegt werden.
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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.