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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan, v.a. Nord, bis Anfang August 2010
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Pressemitteilung + Ukraine + Demokratie
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Janukowitsch spaltet die Ukraine und provoziert eine Krise

Verfasst von Winfried Nachtwei am 23. November 2004(901 Aufrufe)
Zur Verkündung des offiziellen Wahlergebnisses der Stichwahl zum Präsidenten der Ukraine erklärt Winfried Nachtwei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender:
Auch der zweite Wahlgang zur Präsidentschaftswahl in der Ukraine war von massiven Manipulationen gekennzeichnet. Alle unabhängigen Wahlbeobachter von OSZE über Europarat bis hin zum Europaparlament konstatieren Fälschungen sowie Drohungen und Beeinflussungen der Wähler. Das Ergebnis ist nicht glaubwürdig; die Wahl kann nicht als demokratisch bezeichnet werden. Ein Präsident, dessen Installierung auf solche Weise erfolgt, spaltet das Land. Er fordert Protest heraus – Protest der betrogenen Wähler und Protest der internationalen Partner und Freunde einer unabhängigen und demokratischen Ukraine. Es dürfte unter diesen Umständen schwierig sein, ein überzeugendes Resultat – zu wessen Gunsten auch immer – nachzuweisen. Ein Präsident Janukowitsch hätte von vornherein mit Misstrauen im In- und Ausland zu rechnen. Er und die Behörden seiner Regierung sind jetzt aufgefordert, die von ihnen provozierten Kundgebungen der Anhänger seines Gegenkandidaten ernst zu nehmen. Zu hoffen ist, dass beide Seiten - die Anhänger Juschtschenkos und die Behörden – auf Gewalt verzichten und die Auseinandersetzung friedlich führen. Wir unterstützen alle Forderungen, die zu einer demokratischen Lösung führen können.
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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.