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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan, v.a. Nord, bis Anfang August 2010
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Pressemitteilung + Sicherheitspolitik und Bundeswehr
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Rahmenbedingungen für Freiwilligendienst in der Bundeswehr verbessern

Verfasst von Winfried Nachtwei am 06. Dezember 2004(654 Aufrufe)
Zu den Meldungen im Spiegel, die SPD erwäge, durch Förderung der Freiwilligkeit die Wehrpflicht faktisch aufzuheben, erklärt Winfried Nachtwei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sicherheitspolitischer Sprecher:
Die Diskussion innerhalb der SPD geht in die richtige Richtung. Wir begrüßen, dass die SPD sich von der bedingungslosen Verteidigung der Wehrpflicht verabschiedet und die problemorientierte Lösungssuche in den Vordergrund tritt. Im Mittelpunkt muss unter anderem die Frage stehen, wie die Bundeswehr unter Berücksichtigung des Gerechtigkeitsgebots den Nachwuchsbedarf qualitativ und quantitativ zufrieden stellend decken kann. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für einen attraktiven Freiwilligendienst in der Bundeswehr stellt hierbei ein wichtiges Element dar. Die jungen Männer und Frauen müssen am Ende ihres Dienstes die Zeit in der Bundeswehr als sinnvolle persönliche und berufliche Bereicherung erfahren haben. Um ihnen den Eintritt in die Bundeswehr und das Kennenlernen zu erleichtern, sollte die Schwelle so niedrig wie möglich gehalten werden. Ein freiwilliger flexibler Kurzdienst für Frauen und Männer - wie von uns vorgeschlagen - würde hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.
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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.