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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan, v.a. Nord, bis Anfang August 2010
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Winfried Nachtwei reist als Wahlbeobachter in die Ukraine

Verfasst von Winfried Nachtwei am 17. Dezember 2004(1546 Aufrufe)
Der stellvertretende Vorsitzende und sicherheitspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Winfried Nachtwei aus Münster wird vom 24. bis zum 28. Dezember als Wahlbeobachter in die Ukraine reisen. Im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und als Mitglied der NATO Parlamentarier Versammlung wird er in Odessa die Wiederholung der Stichwahl zum Präsidenten der Ukraine beobachten.
Die Neuwahlen wurden notwendig, nachdem es in zwei Wahlgängen zu weitreichenden Manipulationen und anschließend zu massenhaft Zivilcourage der Menschen kam. Die friedlichen Demonstranten auf den Straßen Kiews und in anderen Teilen der Ukraine lassen sich die Wahl weder von oben durch die Regierung Janukowitsch noch von außen durch den Einfluss Putins stehlen. Die Orangenen haben mehr als deutlich gemacht, dass sie Sie sich nicht vorschreiben lassen, wen sie wählen und was sie denken sollen. Sie kämpfen für ihren Kandidaten Juschtschenko und fordern einen eigenständigen und demokratischen Weg der Ukraine. Es geht ihnen aber um weit mehr als um die Durchsetzung ihres Kandidaten. Ihre Botschaft: Demokratie, Freiheit und Menschenrechte. Auf den Straßen Kiews rufen sie „Wir sind viele und wir sind nicht zu bezwingen“. Das, was in der Ukraine passiert, kommt in der Tat vom Volk. Die Demokratiebewegung in der Ukraine hat die Wahlwiederholung erzwungen. Es ist ihr Erfolg. Dafür gebührt ihnen nicht nur Anerkennung, sondern das verdient unsere uneingeschränkte Solidarität und Unterstützung.
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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.