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Pressemitteilung + Sicherheitspolitik und Bundeswehr
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Kyritz-Ruppiner Heide: Gruppenantrag eingebracht

Verfasst von Winfried Nachtwei am 03. Februar 2005(711 Aufrufe)
Zur Einbringung des Gruppenantrages für die zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide in den Bundestag erklärt Winfried Nachtwei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sicherheitspolitischer Sprecher:
58 Bundestagsabgeordnete haben den Gruppenantrag "Die Regionalentwicklung in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern braucht Klarheit - Die zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide ist überfällig" (Drucksache 15/4792) in den Bundestag eingebracht. Die Abgeordneten fordern die Bundesregierung auf, ohne Zeitverzug auf einen künftigen Luft-Boden-Schießplatz Wittstock zu verzichten und eine zivile Nutzung der Liegenschaft zu ermöglichen. Unterzeichner des von Winfried Nachtwei (Grüne) und Ernst Bahr (SPD) initiierten Antrages sind 23 Abgeordnete der SPD, 33 der Bündnisgrünen und zwei der PDS. Zu den Unterstützern gehören Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, Vizepräsidentin Antje Vollmer, von den Grünen neben der Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und der Parteivorsitzenden Claudia Roth alle stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Dass viele Koalitionsabgeordnete sich mit einem Gruppenantrag gegen ein Vorhaben der eigenen Regierung wenden, ist ausgesprochen ungewöhnlich. Es ist Ausdruck der Tatsache, dass sich in der Auseinandersetzung um den geplanten Luft-/Boden-Schießplatz Wittstock eine Bürgerbewegung seit 13 Jahren eine Bürgerbewegung engagiert, die bundesweit nicht ihresgleichen sucht. Praktisch alle Bürgermeister der betroffenen Region, hunderte Selbstständige und Unternehmer, die Landtage und Landesregierungen von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern treten über alle Parteigrenzen hinweg für die zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide ein. Vor Gericht waren Kläger aus der Region in allen 19 Verfahren erfolgreich. Mit dem Antrag soll der Streitfall Wittstock/Kyritz-Ruppiner Heide wieder auf die zuständige Bundesebene gebracht werden. Der Antrag soll möglichst noch vor der Osterpause im Bundestag in erster Lesung beraten werden.

Note : Zum Gruppenantrag.

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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.