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Pressemitteilung + Beiträge von Winfried Nachtwei

Atomwaffensperrvertrag + Pressemitteilung
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Friedensnobelpreis ist Appell für kooperative nukleare Rüstungskontrolle

Verfasst von Winfried Nachtwei am 07. Oktober 2005(786 Aufrufe)

Zur Verleihung des Friedensnobelpreises an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) und deren Generaldirektor, ElBaradei, erklären Fritz Kuhn, Fraktionsvorsitzender, und Winfried Nachtwei, abrüstungspolitische Sprecher:

Wir gratulieren der IAEO und deren Generaldirektor ElBaradei zur Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises. Die Auszeichnung ist ein Appell, die vertragsgestützte nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle wieder zu beleben. Sie ist gleichzeitig eine schallende Ohrfeige für die Staaten, die dazu beigetragen haben, dass das Jahr 2005 zu einem Jahr der verpassten Abrüstungschancen wurde.

Das Scheitern der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag, die Streichung der Passagen zur nuklearen Abrüstung im UN-Gipfeldokument, die ergebnislosen Verhandlungen zum Atomteststop-Vertrag und die Auseinandersetzungen um die Atomprogramme Nordkoreas und Irans zeigen, dass wir 60 Jahre nach Hiroshima im Bereich der nuklearen Abrüstung und Rüstungskontrolle in einer herben Krise stecken. Vor diesem Hintergrund ist die Auszeichnung für die IAEO auch eine Ermutigung, an der kooperativen Abrüstung und Rüstungskontrolle festzuhalten.

Die IAEO und deren Präsident ElBaradei haben sich als Hüter des Atomwaffensperrvertrages in der Vergangenheit für eine effektive nukleare Nichtweiterverbreitungspolitik eingesetzt. ElBaradei hat im Vorfeld des Irak-Krieges amerikanischen Berichten über ein irakisches Atomwaffenprogramm entschieden widersprochen. Auch im Falle des Iran setzt die IAEO auf ein besonnenes Vorgehen.

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Vortragsangebot zu Riga-Deportationen vor 70 Jahren

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

Seit 1989 forschte W. Nachtwei zum Schicksal der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Anlässlich der 70. Jahrestage der Deportationen bietet W. Nachtwei an, seinen Riga-Vortrag bei Erinnerungsveranstaltungen und in Schulen zu halten. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung

In seiner Veröffentlichung "Viel beschworen, wenig bekannt: Zivile Krisenprävention und Friedensförderung" in der Kleinen Reihe des AphorismA-Verlages vom November 2008 legt Winfried Nachtwei einen aktuellen Zwischenstand der vielfältigen Aktivitäten auf dem Feld der Zivilen Krisenprävention vor. Der Autor erläutert die Schlüsselprobleme, zeigt notwendige Umsetzungschritte auf und fordert einen neuen Schub für Zivile Konfliktbeareitung. Das Bändchen kann auch beim AphorismA-Verlag bestellt werden.